Hier finden Sie alle Informationen zum Ablauf der Neurodivergenz-Diagnostik!
Angehörige und Bezugspersonen in der Diagnostik
ADHS und Autismus sind neuroentwicklungsbedingte Besonderheiten, mit denen man geboren wird. Für eine verlässliche Diagnosestellung ist es daher wichtig, Hinweise auf das Vorliegen der Symptome in der Kindheit zu berücksichtigen. Da an die ersten Lebensjahre meist keine eigenen Erinnerungen bestehen – und auch spätere Erinnerungen unvollständig sein können – spielen Angaben von Bezugspersonen eine wichtige Rolle.
Daher gilt:
- Einbezug von Eltern oder anderen Bezugspersonen:
Wenn möglich sollten Eltern oder andere enge Bezugspersonen bei den Anamnesefragebögen unterstützen. Bitte kennzeichnen Sie dort, wer welche Angaben gemacht hat, z. B. „Laut meiner Großmutter …“. - Angehörigenfragebogen:
Über einen speziellen Angehörigenfragebogen sollten, so möglich, weitere Informationen von Bezugspersonen eingeholt werden. - Begleitung zum Diagnostikgespräch:
Bezugspersonen – sowohl Menschen, die Informationen über Ihre Kindheit geben können, als auch aktuelle Bezugspersonen (z. B. Partner*in) – können Sie gerne zum Diagnostikgespräch begleiten.
Und wenn Sie keinen Kontakt zu Ihrer Familie haben oder niemanden einbeziehen möchten?
Auch ohne Angaben von Angehörigen ist eine Diagnostik in der Regel gut möglich. Es stehen verschiedene alternative Informationsquellen und diagnostische Verfahren zur Verfügung, sodass fehlende Angaben aus dem Umfeld kein Hindernis darstellen.
Zusendung von Unterlagen
Für die Übermittlung Ihrer ausgefüllten Unterlagen stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung – von pragmatisch bis besonders sicher:
- Per E-Mail: Sie können die Dateien direkt als Anhang per E-Mail an mich senden.
- Per E-Mail mit Passwortschutz: Wenn Sie Ihre Dateien zusätzlich schützen möchten, können Sie diese mit einem Passwort versehen. Verwenden Sie hierfür bitte folgendes Format: Erster Buchstabe Ihres Nachnamens + Geburtsdatum (TTMMJJ, ohne Punkte). Beispiel: Herr Müller, geboren am 01.01.2003 → Passwort: M010103
- Über Epikur: Wenn Sie den Upload lieber über mein Praxisverwaltungssystem Epikur durchführen möchten, teilen Sie mir dies bitte kurz mit. Ich sende Ihnen dann einen Verbindungscode, den Sie bestätigen müssen. Erst nach Ihrer Bestätigung kann ich die entsprechenden „Aufgaben“ freischalten, über die Sie Ihre Dokumente verschlüsselt und datenschutzkonform hochladen können. Bitte geben Sie mir vorher Bescheid, wie viele Einzeldateien Sie übermitteln möchten (bitte maximal 10 Dateien)
- Per Post: Selbstverständlich können Sie mir Ihre Unterlagen auch postalisch zusenden.
Kosten für gesetzlich Versicherte
Für gesetzlich Versicherte ohne psychotherapeutische Parallelbehandlung entstehen keine Kosten für die Diagnostik.
Kosten für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler*innen
Ich rechne nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) in Kombination mit den gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen der BPtK, BÄK, PKV-Verband und Beihilfeträgern, die seit dem 1. Juli 2024 gelten.
Für Privatversicherte und Beihilfeberichtigte erstelle ich gerne einen Kostenvoranschlag, damit Sie die Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse prüfen können. Als Selbstzahler*in erhalten Sie ebenfalls einen Kostenvoranschlag.
